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Pedelec-Entdeckertour zu Flora, Fauna und Geschichte

Der vom Westerwald Touristik-Service und dem Landkreis Altenkirchen gemeinsam veranstaltete Westerwälder Pedelec-Tag 2016 führt am 25. September rund um das einstige Truppenübungsgelände Stegskopf. Wegeführungen über die Platzrandstraßen, außergewöhnliche Lebensräume für Pflanzen und Tiere und nicht zuletzt die wechselvolle Nutzungsgeschichte des Stegskopfes garantieren eine interessante Rundtour mit Erlebnisfaktor.

 

„Radwanderspaß auf höchstem Niveau“ – so bezeichnet Maja Büttner, Radexpertin beim Westerwald Touristik-Service, das Tourenangebot des zweiten Westerwälder Pedelec-Tags am Stegskopf. Mit fast 665 Metern ist das Gebiet nach der Fuchskaute die zweithöchste Erhebung im Westerwald. Im östlichen Teil des Landkreises Altenkirchen befindet sich die reizvolle Landschaft um den erloschenen Vulkan, die lange Zeit zum Truppenübungsplatz Daaden gehörte und damit der öffentlichen Nutzung verwehrt blieb. Die Bundeswehr hat den Platz mittlerweile verlassen, Flüchtlingsunterkünfte zogen zeitweilig in die einstigen Truppenunterkünfte ein und so eröffnet sich nun erstmalig die Möglichkeit, in zwei geführten Radwandertouren von jeweils rund 25 Kilometern Länge einen guten Teil des großen Geländes zu erkunden. Durch die jahrzehntelange Nutzung als militärisches Sperrgebiet konnten sich zahlreiche Pflanzen und Tiere weitestgehend ungestört in ihrem Lebensraum entfalten. Teile des Stegskopfes gehören zu den Flora-Fauna-Habitat Gebieten des hohen Westerwaldes, die damit eine besondere Wertschätzung und Schutz erfahren. Im Rahmen der dritten Tranche 2015 wurde das ehemals militärisch genutzte Gebiet in das Nationale Naturerbe überführt.

 

Insgesamt wird die Tour, eine Kombination der nördlichen und südlichen Platzrandstraßen mit der bereits ausgeschilderten Westerwaldschleife, zu zwei verschiedenen Uhrzeiten angeboten. Fachkundige Guides des BUND werdendie Aspekte von Natur- und Umwelt sowie die geschichtlichen Hintergründe des Stegskopf-Gebietes während der Tour thematisieren und den Teilnehmern vor Ort anschaulich darstellen.

 

Verwendet werden dafür Pedelecs (oft auch „E-Bikes" genannt). Hier treten Radfahrer ganz normal in die Pedale und schalten auf Wunsch die Unterstützung durch einen Elektromotor zu. Der Motor unterstützt nur dann, wenn in die Pedale getreten wird, bis zu einer Geschwindigkeit von 25 km/h. Die Räder können von Jedem, ohne besondere Voraussetzungen, ausgeliehen und mühelos bedient werden. Ausgangspunkt für beide Touren ist das Schul- und Sportzentrum in Hof. Kostenlose Parkmöglichkeiten sind vorhanden.

 

Alle weiteren Informationen zu Uhrzeiten, Start- und Pedelec-Leihgebühren bietet der Westerwald Touristik-Service (Tel. 02602/3001-0, <mail@westerwald.info> mail@westerwald.info), wo auch die verbindlichen Anmeldungen entgegengenommen werden. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, richtet sich die Reservierung nach Eingang der Anmeldungen. Die Mitnahme eines eigenen Radschutzhelms wird empfohlen, da diese nicht vor Ort ausgeliehen werden können. www.westerwald.info/index.php

 

DEN FILM VON DER BUND-EXKURSION

www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/teufelsabbiss-und-co-natur-erobert-stegskopf-zurueck/-/id=1682/did=18077226/nid=1682/ksiq6y/index.html

 

Wanderung im Naturschutzgebiet begeisterte

Im Landkreis Altenkirchen gibt es insgesamt 15 Naturschutzgebiete. Das zweitkleinste dieser Gebiete „Im Seifenwald“ mit gerade mal einer Fläche von 7,18 Hektar war jüngst Exkursionsziel einer Wanderung, die der BUND Altenkirchen zusammen mit der Will und Liselott Masgeik-Stiftung aus Molsberg angeboten hatten.

 

www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/50587-wanderung-im-naturschutzgebiet-begeisterte

 


 

Wanderung durch das Naturschutzgebiet „Im Seifenwald“



Im Landkreis Altenkirchen im nördlichen Rheinland-Pfalz gibt es insgesamt 15 Naturschutzgebiete. Das zweitkleinste dieser Gebiete „Im Seifenwald“ mit gerade mal einer Fläche von 7,18 ha war jüngst Exkursionsziel einer Wanderung, die der BUND Altenkirchen zusammen mit der Will und Liselott Masgeik-Stiftung aus Molsberg angeboten hatten. Das Naturschutzgebiet zwischen den beiden Ortschaften Kausen und Molzhain gelegen, erstreckt sich wie ein breites „L“ am südlichen Ausläufer der Molzhainer Höhe sowie des Steinerother Kopfes. Ein kleiner bewaldeter, eingekerbter Bachlauf, ein typischer Westerwälder „Seifen“ und Zufluss des Elbbaches durchzieht das Naturschutzgebiet und hat dem Schutzgebiet seinen Namen verliehen. Historisch gesehen wurde das Gebiet als Viehweide und Hutewald von den umliegenden Dörfern und vor allem von den Kausenern genutzt. Heute zeichnet es sich durch artenreiche Feuchtwiesen, nasse Hochstaudenfluren und einen extensiv genutztenWald, der vorwiegend in privater Hand ist, aus. Begrüßt wurde die Wandergruppe von der Vorsitzenden der BUND Kreisgruppe Altenkirchen Sonja Schütz, die die Organisation der Wanderung vor Ort übernommen hatte. Bei wechselhaften Wetter mit teils kräftigen Regenschauern machte sich demnach eine Gruppe von 32 Naturinteressierten unter der Leitung des Naturschutzreferenten der Masgeik-Stiftung Philipp Schiefenhövel auf den Weg die verschiedenen Tiere und Pflanzen des Naturschutzgebietes zu erkunden sowie einiges zu der Bewirtschaftung der Wiesen- und Hochstaudenflächen zu erfahren. Bereits vor dem Eintritt in das Naturschutzgebiet konnten die Teilnehmer jagende Turmfalken sowie etliche andere Vogelarten, wie Ringeltaube, Blaumeisen, Mäusebussard und Rabenkrähe beobachten. Im Schutzgebiet selber tummelten sich trotz nasser Vegetation und erschwertenSuchbedingungen zahlreiche Insekten, wie die Zebraspinne, etliche Zikaden, Heuschrecken, wie die Roesels-Beißschrecke, die Goldschrecke und das Grüne und Zwitscher-Heupferd. Von der nicht geringen Artenvielfalt der Schmetterlinge konnten nur wenige Vertreter wie das Kleine Wiesenvöglein oder das Große Ochsenauge im Schutzgebiet beobachtet werden. Nicht beeinflusst von dem schlechten Wetter zeigte sich hingegen die Pflanzenwelt, die Schiefenhövel zusammen mit Johannes Zühlke aus Stahlhofen der Zuhörerschaft vorstellten. Besonderes Augenmerk legten die beiden hierbei auf die verblühten Fruchtstände des gefleckten Knabenkrauts den kräftig lila blühenden Blütenständen des Teufelabbisses oder dem Anzeiger für magere Wiesen, wie dem Gewöhnlichen Pfeifengras, dem Kleinen Klappertopf oder dem Großen Wiesenknopf. Nach drei kurzweiligen Stunden verabschiedete sich Sonja Schütz von der interessierten Zuhörerschaft und dankte Philipp Schiefenhövel und Johannes Zühlke für die gelungene Leitung der naturschutzfachlichen Wanderung in das Naturschutzgebiet „Im Seifenwald“.

 


Naturerlebniswanderung des BUND zu den „Grasvölkern“ in der Wiese





„Naturerlebniswanderung des BUND zu den „Grasvölkern“ in der Wiese“

15 Kinder und einige Eltern fanden sich im Rahmen der Ferienspaßaktion der Verbandsgemeinde Betzdorf am Haus „Arche Noah“ bei Elkhausen ein, um unter der Anleitung der BUND Kreisgruppe Altenkirchen auf Entdeckungsreise in die umliegenden Wiesen zu gehen. Mit Becherlupen wurden in dem noch artenreichen Grünland zahlreiche Insektenarten wie Wildbienen, Schachbrettfalter, Zikaden u.a. gefangen und mit Hilfe von bereitgelegten Bildtafeln bestimmt. Große Aufmerksamkeit erregte dabei ein rund zehn Zentimeter großes Grünes Heupferd, welches in den Halmen umherkletterte. Nachdem man einiges über Feldhase und Kaninchen erfahren hatte, suchten die Kinder in kleinen Gruppen pflanzliche Leckereien, welche diese Nagetiere mögen könnten. Das Gesuchte wurde dann in kreativ ansprechender Form auf einem Teller präsentiert (siehe Foto). Den Abschluss bildete ein Lagerfeuer mit Stockbrotbacken. Während der Rundwanderung wurden alle erkundet und gefundenen Pflanzen und Tieren aufgeschrieben. Für die eifrigen Artenfinder gab es schließlich eine Preisverleihung mit Büchern und Buttons als Werbung für die Wunderwelt am Wegesrand.

Fotos: Lichte

 



Gemeinsame Zuganreise von Betzdorf nach Köln

Angebot: Zug/Gruppenticket nach KölnBUND Altenkirchen - wir fahren mit dem "VRS-Ticket" jeweils in 5er Gruppen für 35,90€ mit dem RE nach Köln. Treffpunkt dazu ist 10.10 Uhr im HBF Betzdorf - Abfahrt 10:28 Uhr. Rückfahrt zwischen 16 u. 17 Uhr.
Kontakt: altenkirchen@bund-rlp.de

Info-Flyer herunterladen (PDF, 80 kB)

Fische fangen in der Asdorf diente der Bestandsaufnahme


Es ging blitzschnell und dann waren die betäubten Fische gemessen, erfasst und wieder in ihrem angestammten Bach. Das vom BUND Altenkirchen durchgeführte "Elektrofischen" an der Asdorf bei Kirchen-Wehbach diente der Bestandsaufnahme und Bestimmung der Wasserqualität. Es gab für die Exkursionsteilnehmer interessante Einblicke in die Wasserwelt des kleinen Flüsschens und ein großer Döbel sorgte für Erstaunen. www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/47059-fische-fangen-in-der-asdorf-diente-der-bestandsaufnahme

Koalitionsvertrag: Die Umsetzung entscheidet!

Für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Rheinland-Pfalz e. V. sind der Schutz der Biodiversität und des Klimas die beiden wichtigsten Herausforderungen!

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Die Position zur Windenergienutzung von dem BUND RLP ist da zu finden.

Die vielfältige Arbeit des BUND Altenkirchen geht weiter

Pressemitteilung der Kreisgruppe Altenkirchen

Eröffnung der Ferienspaßaktion durch den BUND im Scheuerfelder "Regenwald".


© BUND: Ernst-Gerhard Borowski

Sieben Schüler trafen sich am 27. Juli trotz Regenwetters an der Skihütte in Scheuerfeld, um unter Anleitung des erfahrenen Waldpädagogen

Hans-Jürgen Lichte aus der BUND Ortsgruppe Betzdorf/Kirchen/Wissen die Quelle des Scheuerfelder Bachs

zu suchen. Sie fanden sie schließlich unter Einsatz eines Messgeräts im sumpfigen "Regenwald" unterhalb der Dauersberger Höhe.

 

Auf dem Weg dorthin mussten sie bei der Lösung verschiedener Aufgaben unter anderem in die Rolle von Ameisen oder Eichhörnchen schlüpfen.

 

Es zeigte sich wiedereinmal, dass Kinder von Natur aus wetterfest sind und sich von Regen und Sumpf die Stimmung nicht verderben lassen.

 

BUND- Erkundungen zum Siegtalradweg


Ende Oktober trafen sich BUND-Aktive mit Vertretern des Landesbetriebs Mobilität aus Diez. Ziel war es, Planungsgedanken zum „Siegtalradweg“ zwischen Betzdorf und Wissen auszutauschen und wegen der örtlich beengten Situationen Fragen der technischen Machbarkeit zu erörtern. Treffpunkt war ein bereits vorhandenes 100 m langes Radwegestück am Wallmenrother Sportplatz. Behördenleiter Lutz Nink präsentierte eine baureife Planung zwischen Niederhövels und den Einzelgehöften am Dasberg.

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